Beim Kochen oder Essen von Nudeln geistert immer ein Begriff durch die Küchen oder Esszimmer. Dabei handelt es sich um den Ausdruck „al dente“.
Wie man anhand dieser zwei Worte leicht erraten kann, stammt der Ausdruck aus dem Italienischen. „Dente“ bedeutet eigentlich „Zahn“.
„Al dente“ bedeutet demnach, dass Nudeln oder Pasta so zubereitet sind, dass sie noch „bissfest“ sind. Bissfest ist als Gegenteil von matschig oder klebrig zu verstehen.
Der Nudelteig hat übrigens nur einen sehr geringen Einfluss auf die Bissfestigkeit der gekochten Nudeln. Beim Kochen muss man darauf achten, dass man die Nudeln nicht zu lange im kochenden Wasser lässt.
Die Bezeichnung „al dente“ schwappte mit der Pasta-Welle nach Deutschland und hat sich hier mittlerweile fest eingebürgert. Doch nicht nur in Deutschland – auch international wird diese Bezeichnung heute verwendet.
In Asien gibt es noch mehr Wörter zur Beschreibung der Bissfestigkeit von Nudeln und ihrer Konsistenz. Man darf gespannt sein, ob nicht in einigen Jahren die ersten chinesischen Worte in unsere Küchen einziehen werden.
Die junge Dame auf dem Foto rechts scheint es zu ahnen. Irgendwie hat sie nicht ausreichend Hände, um Nudeln aus diesem Stück Teig mit ihrer Nudelmaschine zu formen.
Wenn man im Internet unterwegs ist, kann man ja viele skurrile Dinge finden. So sind wir neulich über eine sehr informative Seite gestoßen, die unter dem Namen „Nudel machen glücklich“ auffindbar ist: